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Wasserschaden? Was jetzt tun?

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Leistung

Schimmel und Feuchte im Haus

Schimmel ist fast immer ein Feuchteproblem. Wer nur die Oberfläche reinigt, sieht ihn wieder. Wir messen, wo die Feuchte herkommt, trocknen gezielt und beraten Sie, wie es trocken bleibt.

Visualisierung: Schimmelbefall in der Kellerecke am Wandfuß, davor ein Feuchtemessgerät mit Anzeige „nass“
Visualisierung

So gehen wir vor

  1. 01

    Messen

    Wir messen Materialfeuchte, Luftfeuchte und Oberflächentemperaturen und finden so heraus, ob ein Leck, aufsteigende Feuchte oder Kondensation die Ursache ist.

  2. 02

    Ursache beheben

    Bei einem Leck orten wir die undichte Stelle. Bei Kondensation zeigen wir, wo Lüften, Heizen oder Dämmen ansetzen.

  3. 03

    Trockenlegen

    Durchfeuchtete Bauteile trocknen wir technisch, damit Schimmel keine Grundlage mehr hat.

  4. 04

    Vorbeugen

    Sie bekommen eine verständliche Empfehlung, wie Sie Feuchte künftig vermeiden.

Sichtbar und gemessen

Die Feuchte reicht weiter als der Schimmel

Links am Regler sehen Sie, was jeder sieht: Schimmel in der Außenecke am Wandfuß. Schieben Sie nach rechts, dann zeigt die Feuchtekarte, wie weit die Feuchte tatsächlich in Wand und Boden steckt. Genau dort setzen wir mit Messung und Trocknung an. Schema, keine Messwerte eines echten Einsatzes.

Visualisierung: Schimmelbefall in der Kellerecke am Wandfuß, davor ein Feuchtemessgerät mit Anzeige „nass“
Visualisierung: Dieselbe Kellerecke mit Feuchtekarte: die Feuchte reicht weiter als der sichtbare Schimmel
Visualisierung

Woher die Feuchte kommt

Drei Ursachen sind besonders häufig:

  1. Leck oder Wasserschaden: Eine undichte Leitung, ein Rohrbruch oder eine schadhafte Abdichtung bringt Wasser ins Bauteil.
  2. Kondensation: Warme, feuchte Raumluft trifft auf eine kalte Oberfläche und schlägt sich dort nieder, typisch in Außenecken, hinter Schränken und an Fensterlaibungen.
  3. Feuchte von außen oder unten: etwa durch eine fehlende oder beschädigte Abdichtung am Keller.

Die Behandlung unterscheidet sich je nach Ursache grundlegend. Deshalb messen wir zuerst.

Gezielte Trockenlegung

Ist ein Bauteil durchfeuchtet, trocknen wir es technisch, mit Kondens- oder Adsorptionstrocknern, bei Fußböden auch über die Dämmschicht. Das nimmt dem Schimmel die Lebensgrundlage. Befallene Materialien müssen je nach Ausmaß fachgerecht gereinigt oder ersetzt werden.

Beratung zur Vorbeugung

Wir sagen Ihnen, was in Ihrem Fall wirkt: richtig lüften und heizen, Möbel anders stellen, eine Wärmebrücke beheben lassen oder ein Leck abdichten. Transparent und ohne Ihnen etwas zu verkaufen, das Sie nicht brauchen.

Häufige Fragen zu Schimmel und Feuchte

Kann ich Schimmel selbst entfernen?

Kleine, oberflächliche Stellen lassen sich laut Umweltbundesamt unter Umständen selbst entfernen, wenn die Ursache bekannt und behoben ist und keine Vorerkrankungen bestehen. Größere Flächen, Befall in Bauteilen oder Schimmel nach einem Wasserschaden gehören in fachkundige Hände. Wichtig ist immer: erst die Feuchte beseitigen.

Welche Luftfeuchte ist in Wohnräumen richtig?

Als Orientierung gelten etwa 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte. Entscheidend ist aber, ob an kalten Stellen wie Außenecken oder Fensterlaibungen der Taupunkt erreicht wird. Unser Taupunkt-Rechner zeigt das für Ihre Werte.

Warum schimmelt es trotz Lüften?

Häufige Gründe sind kalte Außenwände oder Wärmebrücken, Möbel direkt an der Außenwand, zu wenig Heizen in einzelnen Räumen oder Feuchte aus dem Bauteil selbst, etwa durch ein Leck oder aufsteigende Feuchte. Eine Messung klärt, was davon zutrifft.

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