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Wasserschaden? Was jetzt tun?

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Schwerpunkt

Leckageortung mit Rauchgas, Spürgas, Elektroakustik und Thermografie

Ein feuchter Fleck an der Decke verrät selten, wo das Wasser herkommt. Wir orten undichte Leitungen und Abdichtungen mit dem passenden Messverfahren, damit nur dort geöffnet wird, wo wirklich der Schaden sitzt.

Leuchtend grüner Farbstoff rund um einen Dachablauf in einem Gründach: Der Test zeigt, wohin das Wasser unter der Begrünung läuft

So gehen wir vor

  1. 01

    Schadensbild aufnehmen

    Wo zeigt sich Feuchte, seit wann, nach Regen oder unabhängig davon? Daraus ergibt sich, ob eher eine Leitung oder eine Abdichtung undicht ist.

  2. 02

    Verfahren wählen

    Je nach Verdacht setzen wir Thermografie, Spürgas, Rauchgas, Elektroakustik, Kamera oder Farbstoff ein, oft auch kombiniert.

  3. 03

    Orten und markieren

    Wir grenzen die Fehlstelle ein und markieren sie, damit der Installateur oder Dachdecker gezielt öffnen kann.

  4. 04

    Dokumentieren

    Auf Wunsch mit Fotos und Bericht, den Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Selbst ausprobieren

Finden Sie das Leck im Flachdach

Führen Sie das Messgerät über das Dach. Wählen Sie oben das Verfahren: Wärmebild, Spürgas oder elektroakustische Messung. Haben Sie die Stelle gefunden, sehen Sie den Richtpreis für dieses Verfahren.

Flachdach, rund 100 m²

Visualisierung: Flachdach mit Bitumenbahn, Lichtkuppel, Lüftungsgerät und Dachabläufen von oben. Irgendwo darunter ist die Abdichtung undicht.Visualisierung
Näher

Durchfeuchtete Dämmung speichert Wärme und gibt sie abends langsamer ab. Im Wärmebild zeichnet sich die nasse Zone warm ab.

kühler, trockenwärmer, nass

Aus unseren Einsätzen

Farbstoff, UV-Licht und ein geübter Blick

Bei Gründächern, Terrassen und Anschlüssen geben wir fluoreszierenden Farbstoff ins Wasser. Wo er wieder auftaucht, leuchtet er grün, im Dunkeln unter der UV-Lampe auch in kleinsten Spuren. So wird der Weg des Wassers sichtbar, bevor jemand etwas aufreißt.

Unsere Verfahren im Überblick

VerfahrenWofürRichtpreis ab
RauchgasFlachdach, Balkon, Terrasse, Lüftungs- und Abwasserleitungen535,50 € brutto (450,00 € netto), bis 60 m²
SpürgasTrinkwasser- und Heizungsleitungen, Abdichtungen773,50 € brutto (650,00 € netto), bis 60 m²
Elektroakustik Dach und BalkonDach, Staffelgeschoss, Balkon892,50 € brutto (750,00 € netto), bis 60 m²
Elektroakustik Keller und TiefgarageKeller, Tiefgarage, mit patentiertem Verfahren1.142,40 € brutto (960,00 € netto), bis 3 Stunden
Thermografiewarme Leitungen, Fußbodenheizung, Wärmebrücken, feuchte Flächen773,50 € brutto (650,00 € netto)
EndoskopkameraHohlräume, Schächte, hinter Verkleidungen208,25 € brutto (175,00 € netto)
Rohr- und KanalkameraAbwasserleitungen ab 25 mm, bis 70 m297,50 € brutto (250,00 € netto), bis 10 m

Alle Preise zuzüglich Anfahrt und Aufwand. Für größere Flächen gelten Preise je Quadratmeter, siehe Preise.

Rauchgas

Wir leiten künstlichen Nebel unter die Abdichtung oder in die Leitung. Wo er austritt, ist die Fehlstelle. Das Verfahren ist anschaulich und eignet sich gut für Flachdächer, Balkone und Terrassen.

Spürgas

Ein Prüfgas aus Stickstoff und Wasserstoff wird in die entleerte Leitung oder unter die Abdichtung gegeben. Wasserstoff ist sehr leicht, dringt durch kleinste Undichtigkeiten nach oben und wird an der Oberfläche mit einem empfindlichen Sensor nachgewiesen.

Elektroakustische Messung

Empfindliche Sensoren machen Austrittsgeräusche und Signale hörbar und messbar, die das Ohr nicht wahrnimmt. Wir setzen das Verfahren an Dach, Staffelgeschoss und Balkon ein, im Keller und in Tiefgaragen mit einem patentierten Verfahren.

Thermografie

Eine Wärmebildkamera zeigt Temperaturunterschiede an Oberflächen. Warme Wasser- und Heizungsleitungen zeichnen sich ab, feuchte Flächen erscheinen durch Verdunstung oft kühler. Die Thermografie grenzt den Bereich schnell ein und lässt sich gut mit anderen Verfahren kombinieren.

Kamera und Farbstoff

Mit der Endoskopkamera schauen wir in Hohlräume, ohne sie zu öffnen. Die Rohr- und Kanalkamera fährt bis zu 70 m in Abwasserleitungen und kann ihre Position orten. Uranin, ein fluoreszierender Farbstoff, macht den Weg des Wassers unter UV-Licht sichtbar, etwa bei Duschen, Terrassen oder Fassadenanschlüssen.

Häufige Fragen zu Leckageortung

Welches Verfahren ist das richtige?

Bei Trinkwasser- und Heizungsleitungen sind Spürgas, Thermografie und elektroakustische Messung üblich. Bei Flachdächern, Balkonen und Terrassen eignen sich Rauchgas, Spürgas und elektroakustische Verfahren. Abwasserleitungen untersuchen wir mit der Rohr- und Kanalkamera. Unser Online-Helfer schlägt Ihnen vorab ein Verfahren vor.

Zahlt die Versicherung die Leckageortung?

In vielen Wohngebäudeversicherungen sind die Kosten für die Suche nach einem versicherten Leitungswasserschaden mitversichert. Wie weit, regelt Ihr Vertrag. Melden Sie den Schaden vor der Ortung bei Ihrer Versicherung und klären Sie die Kostenübernahme.

Muss für die Ortung etwas geöffnet werden?

Die Verfahren sind zerstörungsarm. Für Spürgas oder eine Kamera nutzen wir in der Regel vorhandene Zugänge wie Armaturen, Revisionsöffnungen oder Abflüsse. Erst nach der Ortung wird gezielt an der gefundenen Stelle geöffnet.

Ist Spürgas gefährlich?

Wir verwenden ein Prüfgas aus Stickstoff und einem kleinen Anteil Wasserstoff, wie es für die Leckortung üblich ist. In dieser Mischung ist es nicht brennbar und für Menschen ungiftig. Wasserstoff dringt durch kleinste Öffnungen und lässt sich an der Oberfläche mit einem Sensor nachweisen.

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