Wann Sie eine Bautrocknung brauchen
Feuchte im Bauteil verschwindet nicht von selbst, jedenfalls nicht schnell genug. Typische Anlässe:
- Neubau: Estrich, Putz und Beton bringen viel Wasser ins Haus. Bodenbeläge, Parkett und Tapeten dürfen erst darauf, wenn der Untergrund die nötige Restfeuchte erreicht hat.
- Sanierung: Nach dem Abschlagen von Putz, nach Abdichtungsarbeiten oder nach einem Rückbau sind Wände oft tiefer feucht, als man von außen sieht.
- Wasserschaden: Rohrbruch, undichte Waschmaschine, Rückstau oder Starkregen. Hier zählt jeder Tag, weil sich Wasser in Dämmung und Mauerwerk verteilt und Schimmel begünstigt.
Welche Technik wir einsetzen
Wir wählen die Geräte nach Raum, Temperatur und Baustoff aus:
| Gerät | Wofür | Tagesmiete ab |
|---|---|---|
| Bautrockner (Kondenstrockner) | Räume, Keller, Neubau mit normaler Raumtemperatur | 12,50 € brutto (10,50 € netto) |
| Adsorptionstrockner | kalte Räume, sehr trockene Zielwerte, Dämmschicht | 29,75 € brutto (25,00 € netto) |
| Turbo-Lüfter | Luft an der Oberfläche bewegen, Verdunstung beschleunigen | 19,64 € brutto (16,50 € netto) |
Größere Kondenstrockner mit eingebauter Kondensatpumpe leiten das Wasser direkt in einen Abfluss. Dann muss niemand Behälter leeren, auch nicht am Wochenende.
Messen statt schätzen
Ob ein Bauteil trocken ist, sieht man nicht. Wir messen deshalb zu Beginn, während der Trocknung und zur Abnahme. Die Werte gehen in ein Protokoll, wenn Sie es brauchen, zum Beispiel für den Bodenleger, die Bauleitung oder Ihre Versicherung.
Was kostet eine Bautrocknung?
Die Kosten setzen sich aus der Tagesmiete der Geräte, Auf- und Abbau, Anfahrt und den Messungen zusammen. Eine erste Einschätzung bekommen Sie mit unserem Trocknungskosten-Rechner. Den verbindlichen Preis nennen wir nach der Besichtigung.








